BUDDHISTISCHE ZENTREN UND GRUPPEN

Beteiligt an der Ausrichtung der Vesakh-Feier 2008 sind folgende Zentren und Gruppen:
Aro gTér e.V. Aro Ga'dzong e. V.

Die Aro-Tradition ist eine nichtmonastische Linie innerhalb der Nyingma-Schule. Die Belehrungen und Praktiken stammen von Yeshé Tsogyel, die gemeinsam mit ihrem Gefährten Padmasambhava die buddhistische, tantrische Praxis in Tibet begründete. Das wichtigste Ziel der Aro-Tradition des Inneren Tantra ist, unsere alltägliche Seinserfahrung zu transformieren und nicht einen spiritualisierten Lebensstil zu pflegen. In Hamburg gibt es eine kleine Gruppe von Schülern von Ngakpa Lama Rig'dzin Dorje und seiner Partnerin Tsal’gyür Wangmo.

Buddhistische Gesellschaft Hamburg e.V. (BGH)

Die BGH besteht seit 50 Jahren und hat den Zweck, die Lehre des Buddha in einer dem Europäer verständlichen Form darzulegen, Gelegenheit zu ihrer Vertiefung zu geben und bei der Anwendung der Lehre im täglichen Leben behilflich zu sein. Da in der BGH regelmäßig Gruppen unterschiedlicher buddhistischer Traditionen praktizieren, haben Interessierte hier die unkomplizierte Möglichkeit, verschiedene Traditionen kennen zu lernen und herauszufinden, welche davon ihnen persönlich den besten Zugang zur Lehre des Buddha ermöglicht.

   

Buddhistischer Vihara Hamburg (Email)

  Buddhistisches Zentrum Hamburg der Karma Kagyü Line e.V.

Das buddhistische Laienzentrum in St. Pauli ist eines der größten seiner Art in Europa. Bis zu 120 Besucher kommen zu den täglichen, auf Deutsch geleiteten Meditationen in unsere große Veranstaltungshalle. Wir stehen in der Tradition der Karma Kagyü Linie, einer der großen Schulen Tibets. Unser Angebot richtet sich an „ganz normale“ Menschen, die mitten im modernen, westlichen Leben stehen.

  Buddhistisches Zentrum Liebe – Kraft – Weisheit

Seit dem 1. Mai 2004 gibt es mitten im Herzen von Ottensen ein buddhistisches Zentrum, das zum Innehalten und zur Meditation einlädt. Das Zentrum steht in der Tradition der Ehrw. Ayya Khema (1923-1997) und wurde durch ihre Schülerin Dr. phil. Sylvia Kolk (autorisierte Meditationslehrerin) gegründet, die dort lehrt. Das Angebot hat vor allem die Integration der spirituellen Praxis in den westlichen Alltag zum Ziel und richtet sich an AnfängerInnen sowie an geübte Meditierende.

  Dana Sangha

Wir stehen in der Soto-Tradition des verstorbenen Zen-Meisters Taezan Maezumi Roshi und seines Nachfolgers Genpo Merzel Roshi. Leiterin ist Corinne Joie partagée Frottier, eine Schülerin von Genno Sodo Pagès Roshi, die das Zentrum "Dana Sangha" in Paris gegründet hat. Meditiert wird nach der japanischen Zen-Tradition, das heißt: Innere Kontemplation im Sitzen (Zazen) und im Gehen (Kinhin). In regelmäßigen Abständen finden Zen-Sesshins (intensive Meditationstage) und Zazenkais (Ein-Tag-Sesshins) unter der Leitung von Corinne Frottier statt.

FWBO Hamburg   FWBO Hamburg

Die FWBO (Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens) ist eine weltweite Unterstützergemeinschaft für die Ziele des „Westlichen Buddhistischen Ordens“ (WBO) – beides wurde vor 40 Jahren vom Ehrw. Sangharakshita in England gegründet. Ziel: Individuen zu ermutigen, Zuflucht zu nehmen zu Buddha, Dharma und Sangha – auch unter den erschwerenden Bedingungen der Vorherrschaft von „Globalisierung“ und Konsum-Anbetung! In Norddeutschland gibt es die FWBO seit 1995. Neben Meditation, Studium und öffentlichen Veranstaltungen legen wir großen Wert darauf, dass spirituelle Freundschaften entstehen und sich vertiefen können. Treffen jew. Di. (außer in Ferienzeiten), ab 20 Uhr im Freizeitzentrum „Lola“ (HH-Bergedorf).

  Haus der Stille e.V.

Das Haus der Stille ist eines der ältesten buddhistischen Meditationszentren in Deutschland. Es besteht seit über 40 Jahren und liegt etwa 50 km östlich von Hamburg. Bis auf eine Winterpause im Januar und Februar finden im Haus der Stille ganzjährig Seminare statt. Das Haus der Stille ist offen für alle Schulen des Buddhismus. Dadurch bietet das Haus den Menschen, die das erste Mal an einem Meditationsseminar teilnehmen, sowie langjährig Übenden die Vielfalt der buddhistischen Lehre.

  Drikung Denshe Ling e.V.

Drikung Denshe Ling heißt übersetzt „Ort der bewussten Achtsamkeit“. Wir sind ein buddhistisches Zentrum in der Tradition des tibetischen Mahayana-Buddhismus und gehören der Drikung-Kagyü-Linie an, einem Zweig der vier großen Linien im tibetischen Buddhismus. Seit 1988 gibt es unser Zentrum in Hamburg, bis 2006 in Bergedorf, seit 2007 in Altona-Nord. Zu unserem Programm gehören regelmäßige Meditationen, Veranstaltungen und Studienkurse – sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene – sowie Besuche anerkannter tibetischer Lehrer. „Offenes Haus“ jeweils Sa. zwischen 14.30 und 16 Uhr.

 

Kwan Um Zen-Schule Hamburg

Die KWAN UM ZEN SCHULE DEUTSCHLAND E.V. wurde 1990 in Berlin gegründet, umfasst inzwischen 9 Zentren bundesweit und ist Teil der internationalen KWAN UM SCHOOL OF ZEN, die von dem koreanischen Mönch und Zen-Meister SEUNG SAHN 1972 in den USA gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, durch gemeinsame Zen-Übung und Studium, Klarheit und Mitgefühl im Alltag erfahrbar zumachen und so allen Lebewesen zu helfen.

  Losang Zentrum für Kadampa-Buddhismus e.V.

Das Losang Zentrum ist das Meditations- und Studienzentrum für Kadampa-Buddhismus in Hamburg. Es wurde von dem tibetischen Meditationsmeister und Gelehrten Geshe Kelsang Gyatso gegründet und ist Mitglied in der Neuen Kadampa Tradition – International Kadampa Buddhist Union (NKT-IKBU). Das Losang Zentrum bietet in seinen Räumen in HH-Eimsbüttel öffentliche Vorträge, Meditationen, Tageskurse und ein Studium des Buddhismus und organisiert darüber hinaus auch regelmäßige überregionale Veranstaltungen.

  Pagode Bao Quang

Vietnamesische Buddhistische Gemeinschaft
Aus der Notwendigkeit heraus, Isolation und Kontaktarmut in einem fremden Land abzubauen sowie traditionelle religiöse Ethik und Kultur zu bewahren, wurde das Sozial- und Kulturzentrum BAO-QUANG unter Leitung der Ehrwürdigen Nonne Thich Nu Dieu Tam 1988 gegründet. Die Aufgaben der V.B.G. Hamburg umfassen drei Bereiche: Vermittlung der buddhistischen Lehre und Lebensform, Bewahrung und Pflege soziokultureller Traditionen sowie soziale Aufgaben.

Praxisgruppe nach Thich Nhat Hanh   Praxisgruppe nach Thich Nhat Hanh – „Achtsames Leben“

Die Praxisgruppe (Sangha) „ Achtsames Leben“ praktiziert einmal wöchentlich in den Räumen der Buddhistischen Gesellschaft Hamburg. Zwei weitere Gruppen existieren in Wandsbek und Schnefeld. Wir üben uns in Meditation, in achtsamer Rede, in rechtem Denken und Handeln. Die Gehmeditation lässt uns den gegenwärtigen Augenblick und den inneren Frieden spürbar werden. Die Gruppe steht in der Tradition des angesehenen vietnamesischen Zen-Meisters Thich Nhat Hanh, der in Frankreich lebt, u. a. als Friedensaktivist und Buchautor bekannt ist und für seine sanfte, mitfühlende Art weltweit geschätzt wird.

(C) Foto: Don Farber   Rigpa e.V.

Rigpa ist ein internationales Netzwerk aus 106 tibetisch- buddhistischen Zentren und Gruppen und hat zum Ziel
• die Lehren des Buddha verfügbar zu machen, so dass sie möglichst vielen Menschen von Nutzen sind, und
• all jenen, die den buddhistischen Lehren folgen, einen vollständigen Studien- und Praxispfad anzubieten.
Rigpa wurde gegründet von Sogyal Rinpoche, weltweit bekannter buddhistischer Lehrer aus Tibet und Autor des spirituellen Klassikers "Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben". Foto: (C) Don Farber

SGI   SGI Deutschland (SGI-D)

Die SGI-D ist der deutsche Zweig der Soka Gakkai International (= Werteschaffende Gesellschaft), eines Netzwerkes engagierter Buddhisten zur Förderung von Frieden, Kultur und Erziehung. Die SGI ist heute in über 190 Ländern vertreten und als nichtstaatliches Mitglied (NGO) dem Sozial- und Wissenschaftsrat der UNO angeschlossen.
Nichiren (Japan 1222 – 1283) lehrte, dass jeder Mensch die Buddhanatur besitzt und sie durch die buddhistische Ausübung im alltäglichen Leben öffnen kann. Das beinhaltet, sich in jeder Situation herauszufordern, um inneres Wachstum, Selbsterkenntnis, Lebenskraft sowie grundlegenden Respekt vor dem Leben zu erlangen und zum Wohlergehen von Freunden, der Familie und der Gesellschaft beizutragen.
In Hamburg gibt es ein Kulturzentrum der SGI-D in der Stahltwiete 10 (Altona).

  Shambhala – Meditationszentrum Hamburg

Das Herzstück im Shambhala-Zentrum ist es, den spirituellen Pfad nicht vom alltäglichen Leben zu trennen, sondern ihn mit den Herausforderungen von Arbeit, Beziehung, Kindererziehung, dem Leben überhaupt, ganz und gar zu verbinden. Die Grundlage ist die Achtsamkeits-Meditation. Das Shambhala-Zentrum gehört seit über 20 Jahren zur internationalen Gemeinschaft der von Chögyam Trungpa Rinpoche gebildeten Meditationszentren, die heute von Sakyong Mipham Rinpoche geleitet werden.

Copyright: Jens Nagels   Tibetisches Zentrum e.V.

Das Tibetische Zentrum e.V. ist ein buddhistisches Meditations- und Studienzentrum. Es steht unter der Schirmherrschaft S.H. des Dalai Lama und leistet seit über 25 Jahren Pionierarbeit in der Vermittlung authentischer buddhistischer Inhalte in Deutschland.

  Theksum Tashi Chöling – TTC-Hamburg

Das TTC-Hamburg ist ein Meditations- und Studien-Zentrum der Karma-Kagyü-Gemeinschaft Deutschland e.V. Die Karma-Kagyü-Tradition ist eine der 4 Traditionen des Tibetischen Buddhismus. Oberhaupt ist der 17. Gyalwa Karmapa, Urgyen Trinley Dorje. Im TTC werden von authentischen Lehrern der Karma-Kagyü-Tradition Meditations- und Studienkurse angeboten. Das Ziel des TTC-Hamburg ist es, die ursprüngliche Weisheit der ungebrochenen Linie der Karmapas in unsere westliche Kultur und unser individuelles Leben zu integrieren.

  Zengemeinschaft des Stillen Wassers

In der Übung des ZAZEN (jap. / Sitzen in Versunkenheit) lernen wir unseren Geist zu konZENtrieren, um unser wahres Wesen zu erkennen und um Eins mit allen Dingen zu werden. Aufrecht sitzen, still und wach, ohne etwas erreichen oder festhalten zu wollen, einfach seine ganze Aufmerksamkeit auf das richten, was in diesem Augenblick ist. Das ist die Haltung des Erwachens, ZAZEN, die grundlegende Übung des Zen. Wir praktizieren in den Formen des Soto-Zen und stehen in der Traditionslinie von Kobun Chino Roshi.

  Zen-Institut

Das Zen-Institut Deutschland ist ein Zweig des International Zeninstitute of America and Europe (IZIAE), welches 1983 von der Zenmeisterin Gesshin Myoko Prabasha Dharma (1931 - 1999) gegründet wurde. In mehreren Städten Deutschlands gibt es Gruppen, die die Rinzai – Tradition im Sinne der Gründerin praktizieren. Sie sind für alle an der Zenpraxis Interessierten offen und bieten Gelegenheit, regelmäßig in kleinem Kreis zu üben.
Kontakt: Christoph Roethel, Tel.: 040 - 519 416;
e-mail: roethel@addcom.de

Zen Kreis Hamburg  

Zen-Kreis Hamburg e.V. (Rinzai)

Der Zen Kreis Hamburg e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein, in dem seit mehr als zehn Jahren Buddhismus der Rinzai-Zen-Schule praktiziert wird.
Die Übung wird von Ji Ko (Sonja Ostendorf) angeleitet, die eine Dharmanachfolgerin des Zen-Meisters Rei Shin Bigan Roshi (Wolf-Dieter Nolting) ist. Dieser wurde 1988 von dem japanischen Zen-Meister Oi Saidan Roshi als sein Nachfolger in der Kette der Zen-Meister bestätigt. Oi Saidan Roshi, dem Abt des Hoko-ji Klosters in der Nähe von Hamamatsu, liegt die Weitergabe der Lehre an westliche SchülerInnen besonders am Herzen. e-mail: info@zen-kreis-hamburg.de

  Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von:
Stupa Hamburg e. V.   Stupa Hamburg e. V.

Am 13. September wird im nördlichen Bereich der Großen Wallanlagen ein 9 Meter hoher Stupa eingeweiht. Stupas sind buddhistische Monumente und gelten als Symbole für Frieden, Freiheit und die Entwicklung der menschlichen Qualitäten zum Nutzen aller Wesen. „Stupa Hamburg e. V.“ wird am 8.6. mit einem Stand vertreten sein, wo man mitverfolgen kann, wie Buddhaformen aus Gips hergestellt werden, die als Füllung eines Stupas dienen.

Foto: (C) Michael Lange   Ordinary Mind Zen – European Sangha

Die europäische Ordinary Mind Zen-Sangha steht in der Tradition von Charlotte Joko Beck, die durch ihr Buch: „Zen im Alltag“ auch bei uns bekannt geworden ist. In Europa unterrichtet deren offizielle Dharma Nachfolgerin, Diane Eshin Rizzetto, Leiterin des Bay Zen Centers in Oakland, Kalifornien. Die Ordinary Mind Zen-Sangha ist offen für Praktizierende aller Traditionen. Sie wendet sich an all diejenigen, die Zen nicht nur auf dem Kissen, sondern im Alltag praktizieren wollen.
Foto: (C) Michael Lange

    Website der Deutschen Buddhistischen Union (DBU)

100 Years of Buddhism in Hamburg

Kontaktdaten buddhistischer Gruppen in und um Hamburg (PDF-Datei)

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